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Kommunikationsdesign

Grafikdesign für Schallplattencover I KANN records, Katalognummer 26

Im Auftrag des Leipziger Independent-Label »Kann records« gestaltete die Grafikerin Iska Kaek ein Schallplattencover für den Musiker Philipp Matalla. Der analoge Sound dieser Veröffentlichung spiegelt sich in der scheinbar abstrakten Gestaltung wieder und dient dazu, dem Hörer einen Eindruck der Musik, die sich auf dem Vinyl befindet, zu vermitteln. Körnig-rauschende Strukturen wabern atmosphärisch über die Titelseite des Covers. Erst beim zweiten Blick erkennt man in der wellenartig-groovenden Grafik Objekte. Ein stilisiertes Tonbandgerät? Vielleicht. Aber man entdeckt auch, dass die schwarz-weißen Texturen das Wort »kiba« bilden, die vier Buchstaben des Titels. Die ineinanderfließenden typo- und grafischen Elemente setzen sich auf der Rückseite fort, wo sie sich, mittig des Bildes, aufzulösen scheinen. Die Grafikerin lässt die Illustration in winzige Partikel zerspringen und schafft somit Raum für die klare, schlichte Typografie. Auf den Etiketten des Vinyls und im Inneren des Covers wurden wesentliche Elemente der Grafik aufgegriffen und neu zusammengesetzt. Auf der A-Seite verläuft die Grafik strahlenförmig von innen nach außen und wirkt somit beim Drehen der Platte auf dem Plattenteller fast halluzinativ. Die Designerin verzichtete bewusst auf eine eineindeutige Illustration von Titel und Sound, um so den Betrachter und Hörenden neugierig zu machen und ihm genug Freiraum für eigene Assoziationen zu lassen.

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