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Produktdesign im Konsumgüter-Bereich

Beistelltisch SPIN

Der Beistelltisch Spin funktioniert sowohl einzeln als auch in arrangierten Gruppen. Werden die unterschiedlich hohen Tische ineinander geschoben, überlappen sich die Linienmuster der gläsernen Tischplatten und bilden neue komplexe Strukturen. Verpackt nicht viel größer als ein Pizzakarton ist Spin ein filigranes und mobiles Möbel.

Wie Wasserringe überschneiden sich die Liniengrafiken der zusammengestellten transparenten Beistelltische. Es ergibt sich ein spielerisches Geflecht aus Ringen und Rundungen, die in Anlehnung an den Spirographen entstanden sind. So fügen sich Naturerlebnisse mit Kindheitserinnerung zu einem Möbel.

Ähnlich Mandalas ziehen sich die Linien über die Glasplatte und bilden mit dem grazilen Gestell eine transluzente Verbindung. Der Fokus liegt dennoch auf der inneren Mitte, welche zugleich das Verbindungs- und Kernstück des Tisches ist.

Alle Bauteile werden nur zusammengesteckt und verschraubt. Durch die Möglichkeit der Demontage und die flache Verpackung bleiben die Tische mobile und funktionale Objekte. Nahezu alle Teile, Bohrungen und Aussparungen können in einem einzigen CNC-Durchgang (ohne Wenden) aus einer Platte gefertigt werden. Um Abfälle zu verringern, lassen sich die Beine aus dem Kreisinneren herausschneiden. Zum Aufbau bedarf es lediglich drei Schrauben inkl. Mutter sowie eines einfachen Verbindungselements aus Metall. So wird das Material optimal genutzt, die Produktion bleibt wirtschaftlich und umweltschonend.

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