Hauptinhalt

Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüter-Bereich

Gestaltung des Hammers „Bua“

Designer: Steven Finke

Betreuer: Prof. Elke Mathiebe

Das Ziel des Designers war es einen Hammer zu gestalten, der sich deutlich vom konventionellen Hammer unterscheidet und einen Grenzgang in der Gestaltung darstellt. Es gibt im Entwurf keine Zweiteiligkeit von Hammerkopf und Stiel. Genau dieser einheitliche Entwurf wurde mittels Topologieoptimierung gewichtsmäßig minimiert. Da der Hammer an sich ein schwerer Gegenstand ist, mit dem kraftvoll geschlagen werden kann, scheint die Anwendung genau dieses Verfahrens ungewöhnlich und ist ein Grenzgang.

Die entstandenen Ergebnisse der Topologieoptimierung wurden dann bearbeitet und dienten als Vorlage für den finalen Entwurf. Durch die so entstandenen Durchbrüche, wirkt der Hammer viel leichter sowie deutlich weniger massiv und brutal, als der konventionelle Hammer.

Außerdem besteht der Hammer aus einer Materialkombination aus Kautschuk (Griffelemente) und geschichteten Elementen aus Stahl.

Der Hammer soll nicht bloß für die übliche Nutzung von Zerschlagen, Einschlagen und Formen verwendet werden, sondern soll sich in den Alltag integrieren und in gewählten Situationen zum Einsatz kommen.

Beim Nichtverwenden des Hammers soll er sich skulpturell in den Wohnbereich eingliedern. Somit kann man ihn auch als Buchstütze, Nussknacker und Ähnliches nutzen. Er kommt somit auch in unübliche Nutzungsszenarien vor, wo ein schwerer Gegenstand gebraucht wird.

zurück zum Seitenanfang