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Produktdesign im Konsumgüter-Bereich

PostModern Briefkasten

Seit dem Fall des Briefmonopols konkurrieren kleinere und größere Anbieter mit dem ehemaligen Monopolisten, der deutschen Post. Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums sorgt die Firma PostModern mittlerweile dafür, dass jeden Tag über 360.000 Briefsendungen im Raum Dresden im richtigen Briefkasten landen. Um PostModern als gleichwertige und wirtschaftliche Alternative noch stärker am Markt zu positionieren, entstand die Aufgabe die 1.200 Einwurfstellen gestalterisch aufzuwerten. Gleichzeitig sollten verschiedene technische Details verbessert werden, um bspw. die täglichen Abholroutine zu vereinfachen oder die Vandalismussicherheit in der Silvesternacht zu erhöhen. Ergebnis der zweijährigen Entwicklungsarbeit ist ein wirtschaftlich herstellbarer Korpus in Blechbauweise, der durch seine ikonische Formensprache eine hohe Wiedererkennbarkeit und Wertigkeit besitzt, die durch die Lackierung und Produktgrafik unterstützt wird. Gleichzeitig übernehmen sämtliche Formelemente funktionelle Aufgaben: die umlaufende Fase an der Front verstärkt die Steifigkeit des Korpus; die abgeschrägten Seitenflächen sorgen dafür, dass Regenwasser abfließen kann und damit Schmutzablagerungen weggespült werden; die einem Briefkuvert entlehnte Einwurfklappe lässt sich dank der Aufkantung gut greifen; die nach unten gerichteten Ecken und Kanten dienen als Abreißkante für Regenwasser, um Briefe sowohl beim Einwurf als auch bei der Lagerung trocken zu halten.

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